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Formation/Weiterbildung:Transition in der therapeutischen Beratung-Wer? Warum? Wohin?

Wie können Therapeuti*nnen und Psycholg*innen trans Menschen kompetent, sicher und respektvoll begleiten?

Zentrale Fragestellungen

• Welche Bedürfnisse haben binäre und abinäre trans Personen in Beratung und Therapie?

• Welche Hindernisse und Widerstände im Gesundheitssystem begegnen ihnen?

• Was sind „No-Go’s“ in der therapeutischen Arbeit? (z. B. Misgendering, Deadnaming)

• Wie können respektvolle und sichere Gesprächsangebote gestaltet werden?

• Wie lässt sich der Sinn und Zweck therapeutischer Unterstützung definieren, insbesondere vor dem Hintergrund mandatorischer psychiatrischer Behandlungen als Voraussetzung für körpermedizinische Maßnahmen?

Fachlicher Schwerpunkt

Der Fokus liegt auf der Entwicklung einer professionellen Haltung, die Selbstbestimmung, Würde und Sicherheit gewährleistet. Dazu gehören:

• Sensibilisierung für geschlechtliche Vielfalt außerhalb binärer Kategorien

• Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Diskriminierungen im therapeutischen Kontext

• Reflexion therapeutischer Rollenbilder und institutioneller Machtverhältnisse

• Vertiefte Kenntnisse zur konstruktiven Begleitung von Familien

Erfahrungsberichte

Trans Personen sowie Familienangehörige berichten offen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Fachpersonen im therapeutischen Setting. Dadurch erhalten Teilnehmende einen Zugang zu den aktuellen Realitäten und Bedürfnisse.

Ziele der Weiterbildung

Die Teilnehmenden sollen nach Abschluss der Veranstaltung:

Fachliche Kompetenz entwickeln

• Aktuelle Bedarfe und Herausforderungen a-/binärer trans Personen erkennen

• Beratungs- und Therapiesettings transaffirmativ gestalten

• Kommunikationsformen sicher anwenden, die Identität und Würde schützen

Professionelle Handlungssicherheit gewinnen

• Risiken wie Misgendering oder Deadnaming vermeiden

• Mit strukturellen Barrieren sensibel und lösungsorientiert umgehen

• Familiensysteme ressourcenorientiert begleiten

Therapeutische Haltung reflektieren und erweitern

• Das eigene Rollenverständnis kritisch hinterfragen

• Wege finden, wie Therapie unterstützend statt hindernd wirkt

• Individuelle Transitionprozesse ohne pathologisierende Vorannahmen begleiten

Für wen ist diese Weiterbildung gedacht?

• Psycholog*innen

• Psychotherapeut*innen

• Psychiater*innen

• Beratende Fachpersonen im klinischen oder ambulanten Bereich

• Alle, die mit a-/binären trans Personen und deren Familien arbeiten

Mit :

Dr. Erik Schneider

VELAZQUEZ David

Dipl. Psychologe (M. Sc.) | Systemische Therapie / Familientherapie | EMDR i.A.

Workshop:

27. + 30. April 2026

von 14 – 18 Uhr

im Familljen-Center

in Luxemburg-Bonnevoie

Sprache :

Deutsch, Luxemburgisch

Plätze:

max. 25 Personen.

Kostenbeitrag:

gratis

Anmeldeschluss:

20.04.2026.